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Programmschwerpunkte
Programme 2007-2013
Unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sind die folgenden vier Bundesressorts an der Umsetzung des ESF-Bundesprogramms beteiligt: das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Dies ist eine deutliche Ausweitung der Ressortbeteiligung gegenüber der vorherigen Förderperiode.
Das ESF-Bundesprogramm verfolgt vier Programmschwerpunkte. Einige Programme liefen schon in der letzten Förderperiode und werden in der neuen Förderperiode fortgesetzt oder sind noch in Planung. In der neuen Förderperiode werden weitere Programme hinzukommen.
Globalisierung, der demografische Wandel und Arbeitslosigkeit stellen neue Anforderungen an Beschäftigte und Unternehmen. Daher sollen in der Förderperiode 2007-2013 die Steigerung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen sowie die Förderung von Unternehmensgründungen gefördert werden. Dabei soll auch die Verbreitung innovativer Formen der Arbeitsorganisation unterstützt werden.
Im Schwerpunkt "Weiterbildung und Qualifizierung" werden Aktivitäten unterstützt, die eine Kultur des lebenslangen Lernens fördern. Hierzu sind Reformen in den Weiterbildungs- und Anreizsystemen erforderlich, die mehr Chancengleichheit, bessere Zugangsmöglichkeiten, größere Transparenz und mehr Durchlässigkeit in den verschiedenen Formen des Kompetenzerwerbs ermöglichen.
Im Schwerpunkt "Beschäftigung und soziale Integration" sollen am Arbeitsmarkt benachteiligte Zielgruppen wie Frauen, Langzeitarbeitslose, Migrantinnen und Migranten sowie Jugendliche mit besonderen Integrationsproblemen unterstützt werden. Hierbei wird eine enge Zusammenarbeit mit den wichtigen regionalen Akteuren angestrebt.
In der Förderperiode 2007-2013 des ESF wird ein Schwerpunkt auf transnationale Maßnahmen gelegt. Hierbei steht die Förderung des gegenseitigen Lernens der Teilnehmenden aus den EU-Mitgliedstaaten und die Erprobung transnationaler Instrumente durch Modellprojekte im Vordergrund. Durch die Projekte soll herausgefunden werden, wie durch den Erwerb praktischer Berufserfahrung im EU-Ausland die berufliche Eingliederung unterstützt werden kann. Außerdem soll die europäische Denkweise auf Projektebene gestärkt werden.